Krämpfe in Waden und Muskeln – Ursachen und Gegenmaßnahmen

Wadenkrämpfe 150x150 Krämpfe in Waden und Muskeln – Ursachen und Gegenmaßnahmen

© Florian Fierz / PIXELIO

Wadenkrämpfe und Muskelkrämpfe kennen laut Focus Online rund 40 Prozent der Deutschen aus eigener Erfahrung. Wadenkrämpfe treten bei den meisten Menschen vor allem nachts ganz plötzlich und unerwartet auf und sind fast immer mit starken Schmerzen verbunden. Aber was hilft bei Schmerzen und Verspannungen im Muskel? Was tun, wenn nachts die Wade zwickt? Um Waden- und Muskelkrämpfen vorzubeugen, hilft es zunächst zu wissen, wie genau sie entstehen.

Ursachen von Krämpfen

Die Entstehung von Krämpfen kann vielfältige Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist ein Ungleichgewicht im Elektrolyt- und Mineralienhaushalt. Vor allem ein Magnesium- und Kaliummangel kann verantwortlich dafür sein, dass unser Muskelgewebe sich kurzzeitig verkrampft. Wer etwa durch Sport oder übermäßiges Schwitzen viel Wasser verliert und nicht für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgt, kann von diesen Mangelerscheinungen betroffen sein.

Auch übermäßiger Alkoholgenuss oder Rauchen kann zu einem Ungleichgewicht im Mineralstoffhaushalt führen. Aber nicht nur Sportler, sondern auch wer wenig oder kaum Sport treibt, kann unter Wadenkrämpfen leiden. Regelmäßige Bewegung, Spazieren gehen oder einfache Dehnübungen, die über den Tag verteilt erfolgen, können der Prävention von Krämpfen dienlich sein. Trotzdem können diese vorbeugenden Maßnahmen einen ausgeglichen Nährstoffhaushalt nicht ersetzen.

Der Grund liegt in der Bedeutung der Mineralstoffe für unseren Organismus. Mineralstoffe, wie etwa Magnesium werden dringend benötigt, damit unser Nervensystem optimal funktionieren kann und sich die Muskeln je nach Bedarf zusammenziehen, dehnen oder entspannen können. Wenn Mineralstoffe fehlen, kann es deshalb zu unwillkürlichen schmerzhaften Kontraktionen (Zusammenziehen) von Muskelgewebe kommen, die wir als Krämpfe bezeichnen.

Was tun bei akuten Schmerzen?

Tritt ein akuter Krampf in der Wade auf, kann eine kurzfristige Auflösung durch Dehnen oder Massieren des verkrampften Muskels erfolgen. Die meisten Menschen ziehen bei einem Wadenkrampf ganz intuitiv die Zehenspitzen zum Körper heran und strecken ihr Bein, bis der Schmerz vorüber ist. Wenn die Krämpfe jedoch wiederkehren oder vermehrt auftreten, sollte man reagieren. Mangelerscheinungen können hier durch geeignete Präparate (z.B. Magnesiumtabletten, Elektrolytlösungen) ausgeglichen werden. Magnesium ist dafür besonders geeignet, da es die Erregbarkeit der Muskeln dämpft. Das Magnesium sorgt dafür, dass der Muskel sich entspannen kann, in dem es die Kontraktion und das Erschlaffen des Muskels reguliert. Wer trotz ausreichender Nährstoffaufnahme unter Krämpfen leidet, sollte in jedem Fall umgehend einen Arzt aufsuchen.

 

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Weitere Informationen über Wadenkrämpfe und Muskelkrämpfe:

Wadenkrämpfe auf gesundheit.de

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Muskelkrämpfe und Wadenkrämpfe auf focus.de

 

(jw)

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