Bluthochdruck senken

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© Wilhelmine Wulff / PIXELIO

Hypertonie ist der medizinische Fachausdruck für Bluthochdruck, eine Volkskrankheit, von der etwa jeder zweite Erwachsene in Deutschland betroffen ist. Mit diesen Termina wird ein erhöhter Spannungszustand in der Muskulatur, ein erhöhter Druck im Hirn oder in den Blutgefäßen beschrieben. Es wird unterschieden zwischen drei Arten von dem erhöhten Druck in den Blutgefäßen. Arterielle Hypertonie bezeichnet hohen Blutdruck in den Schlagadern des Körperkreislaufs. Wenn im Sprachgebrauch von hohem Blutdruck gesprochen wird, ist meist diese Art der Hypertonie gemeint. Daneben gibt es noch die pulmonal-arterielle Hypertonie, die einen hohen Blutdruck im Lungenkreislauf beschreibt. Ein erhöhter Druck in der Pfortader wird schließlich als portale Hypertonie bezeichnet.

 

Bluthochdruck: ab wann spricht man von Hypertonie?

Idealerweise liegt der Blutdruck bei etwa 120/80 mmHg. Der erste Wert wird als systolischer Wert, der zweite als diastolischer Wert bezeichnet. Sobald der systolische Wert über 140mmHg und der diastolische Wert über 90 mmHg liegt, kann der Druck in den Arterien als krankhaft bezeichnet werden. Auch bei leicht erhöhten Werten von 130/85 mmHg kann es sinnvoll sein, geeignete Maßnahmen einzuleiten, um Gefäß- und Herzerkrankungen rechtzeitig vorzubeugen.

In Deutschland leiden etwa 44 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer zwischen 18 und 79 Jahren an hohem Blutdruck. Das Risiko eines Herzinfarkts steigt, ebenso wie das Risiko an Nieren- oder Herzschwäche zu erkranken. Aus diesem Grund sollte man möglichst frühzeitig etwas tun. Präventive Maßnahmen können bereits bei gesunden Menschen helfen, das Gesamtrisiko für erhöhten Blutdruck zu senken.

 

Was kann man gegen Bluthochdruck tun?

Ein wichtiger Faktor um den Blutdruck langfristig zu senken, ist regelmäßiges Ausdauertraining. Durch die sportliche Betätigung steigen Blutdruck und Puls zwar zunächst während der Belastungsphase an, auf lange Sicht stabilisieren sich Herzfrequenz und Blutdruck jedoch, sodass nach der Belastung wesentlich schneller der Ruhepuls und der Ausgangsblutdruck wiederhergestellt werden können.

Eine ausgewogene Ernährung kann ebenso helfen, den Körper von innen zu stärken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen bzw. abzumildern. Hilfreich scheinen hierbei vor allem Coenzyme, Kalzium und Magnesium zu sein. Kalzium wird im Herzen, in den Blutgefässen und in der Skelettmuskulatur als intrazellulärer Botenstoff benötigt. Kalzium reguliert dabei die Reizleitung zwischen den Nervenzellen und den Muskeltonus, was eine gesunde Herzfrequenz begünstigen kann.

 

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(jw)

Ein Gedanke zu “Bluthochdruck senken

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